Bericht unseres stellvertretenden Bundesvorsitzenden und Tarifbeauftragten Axel Lehrer zum Tarifergebnis:

Alle unsere Tarifbeschäftigen im Strafvollzug haben was davon!

Ein Kollege einer befreundeten Gewerkschaft sagte heute Morgen zum Abschied zu mir: „Du hast es gut, du bringst was mit nach Hause“. Da hat er nicht ganz unrecht, allerdings ist nicht alles so, wie wir wollten.

Der Reihe nach:

Wie ihr gehört habt: 2017 2 Prozent Erhöhung, 2018 2,35 Prozent. Allerdings 2017 mindestens 75 Euro Erhöhung. Das bedeutet einen höheren Zuwachs für die unteren Entgeltgruppen. Ein Beispiel: Viele sind in der Entgeltgruppe 6. Dort bedeuten 75 Euro mehr einen prozentualen Zuwachs (je nach Stufe) von 2,6 – 3,4 Prozent! Die soziale Komponente passt!

Speziell für unsere Beschäftigten im Justizvollzug haben wir durchgesetzt:

Die Gitterzulage wird auf das Niveau der jeweiligen Beamten angehoben! Diese Forderung hörte ich ständig in den letzten Jahren. Es ist geschafft!

Das Übergangsgeld (TV-L §47) wurde ebenfalls ordentlich angehoben. Allerdings unsere Kernforderung: Renten- und Krankenkasse soll weiter von Arbeitgeber eingezahlt werden, konnten wir nicht durchsetzen. Da muss Mann/Frau sich jeder selber einen Reim daraus machen, ob diese Lösung was für ihn/ihr ist. Die beste Lösung geht sowieso: Nach 45 Arbeitsjahren Abschlagsfrei mit 65 Jahren!

Während der langen Heimfahrt hatte ich genug Gelegenheit darüber nachzudenken:

Ja, ich bring was nach Hause!

Viele Grüße
Axel Lehrer

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